Besucherinfo


Seit dem 21.04.07 sitzt die Hülle der Nymphe, die als lebender Mensch aus dem Meer kommend unter uns weilt und rätselhaft auftauchte (vgl. Märchen Das Rätsel der Ostsee-Nymphe“ Teil I und II), an der Südermole zu Travemünde am Priwall, freundlich und ernst zugleich.

Die Nymphe repräsentiert an der Nahtstelle Meer/Land mit Tang und Schlamm, Fischen, Kleintieren, Muscheln, Quallen und Seevögeln die Nahrungskette von Tieren und Pflanzen und damit nicht nur unser menschliches Leben und unsere wichtigen Lebensgrundlagen, sondern auch die Entstehung der Menschen und des biologischen Lebens (Flora und Fauna) schlechthin.

Vor einigen Milliarden Jahren entwickelten sich die Urformen des Lebens an den Küsten der Meere, im Schlamm als Schutzraum, gleichzeitig durchsetzt von der Atmosphäre und dem gleißenden Sonnenlicht als Energiequelle.

Der ständige Wellenschlag, ein ständiges Kommen und Gehen, erinnert uns Menschen an diese Gesetzmäßigkeit, wir kommen selbst aus dem Schlamm und kehren in ihn zurück.

Aber Leben ist auch Schönheit, Grazie, unbändige Freude, große Leistungsfähigkeit und Spiel. Ohne Liebe funktioniert nichts. Nur mit der Kraft der Liebe, nur im Rahmen der Gesetzmäßigkeit der Natur können wir leben und überleben.

Nur mit Liebe und Hingabe zur Natur, die wir mit Ehrfurcht betrachten und erhalten sollten, haben wir eine Zukunft und können den Widrigkeiten der Umweltzerstörung etwas Wirksames entgegensetzen.

Nur mit Liebe und Zärtlichkeit können wir Partnerschaft gestalten und erneuern, Kinder erzeugen und aufziehen, Hoffnung und Ideen entwickeln, Probleme erkennen, überwinden und meistern.

Der Besuch der Nymphe ist Besinnung auf das Wesentliche in uns selbst, auf unsere eigene Bestimmung des Menschseins.

Verlassen Sie die Ostsee-Nymphe ruhig und gestärkt, wohl wissend um unsere begrenzte Zeit. 







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